Blutwerte spielen bei Abnehmspritzen wie Mounjaro oder Ozempic eine wichtige Rolle, weil sie zeigen, wie Stoffwechsel, Leber, Nieren und andere Parameter auf die Therapie reagieren. Viele Ärztinnen und Ärzte kontrollieren diese Werte im Rahmen der Behandlung – und bei Bedarf können Laboruntersuchungen auch selbst veranlasst werden. Dieser Überblick zeigt, welche Blutwerte in der Praxis üblicherweise wichtig sind, wofür sie gebraucht werden und in welchen Abständen Kontrollen sinnvoll sein können. Die Informationen ersetzen keine medizinische Beratung, helfen aber dabei, Befunde besser einzuordnen und gut vorbereitet in Gespräche zu gehen.
Fazit vorab
- Unter Abnehmspritzen sollten Stoffwechselwerte (Blutzucker, HbA1c, Blutfette), Leber- und Nierenfunktion sowie ein allgemeines Blutbild regelmäßig kontrolliert werden, weil sich Gewicht, Ernährung und Medikamente gegenseitig beeinflussen.
- Pankreaswerte (Lipase, Amylase) steigen unter GLP-1-Medikamenten bei vielen Menschen leicht an, ohne dass eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vorliegt; sie sind vor allem bei typischen Symptomen (starke Oberbauchschmerzen) wichtig.
- Unter GLP-1-/GIP-Therapie verbessern sich häufig Cholesterin- und Triglyzeridwerte, gleichzeitig steigt bei manchen Menschen das Risiko für Gallenblasenprobleme – Leber- und Cholestasewerte sind deshalb relevant.
- Nierenwerte sollten bei Start, Dosissteigerungen und bei starkem Erbrechen/Flüssigkeitsverlust kontrolliert werden, weil Dehydratation das Risiko für akute Nierenschäden erhöht.
- Sinnvoll ist außerdem, häufige Mangelthemen (z. B. Vitamin D, Eisen/Ferritin, ggf. Vitamin B12) im Blick zu behalten – vor allem bei sehr wenig Appetit, langen Diätphasen oder Vorerkrankungen.
- Blutwerte sind immer nur ein Teil des Bildes: Beschwerden, Gewichtsentwicklung, Blutdruck und Puls gehören genauso ins Monitoring wie Laborwerte.
Warum Blutkontrollen unter Abnehmspritzen wichtig sind
Abnehmspritzen greifen tief in den Stoffwechsel ein: Blutzucker, Appetit, Verdauung, Leberfett, Blutfette und Flüssigkeitshaushalt verändern sich. Studien zeigen, dass GLP-1- und GIP-Medikamente viele Risikofaktoren verbessern, aber auch neue Probleme auftreten können (z. B. selten Gallenblasensteine oder Pankreatitis).
Darum sind Laborwerte wichtig:
- um Ausgangswerte zu kennen (Vergleich vor/nach der Behandlung)
- um zu sehen, ob sich Stoffwechsel und Organe positiv oder negativ verändern
- um bei Beschwerden (Bauchschmerz, Übelkeit, Schwäche) gezielt nach Ursachen suchen zu können
- um rechtzeitig zu erkennen, wenn Niere, Leber oder Pankreas Probleme machen
Basis-Labor vor Start mit Mounjaro & Co.
Vor Beginn einer GLP-1-/GIP-Therapie sollten auf jeden Fall einmal „Basiswerte“ gemacht werden. Viele Leitlinien zur Adipositastherapie empfehlen ein strukturiertes Anfangs-Labor.
Typische Basiswerte:
- Stoffwechsel & Blutzucker
- Nüchternglukose
- → zeigt, wie dein Körper Zucker reguliert.
- HbA1c
- → langfristiger Durchschnittszucker; hilft zu erkennen, ob unbemerkter Prädiabetes besteht.
- HOMA-Index (aus Nüchternglukose + Nüchterninsulin)
- ist ein anerkannter Marker, um frühe/mittlere Insulinresistenz abzuschätzen.
- → Neben Nüchternglukose und HbA1c kann Nüchterninsulin mit HOMA-IR helfen, frühe Insulinresistenz zu erkennen, auch wenn HbA1c noch normal ist.
- → Eine unbehandelte Insulinresistenz kann:
- den Gewichtsverlust erschweren,
- langfristig zu Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes führen,
- Symptome wie Heißhunger, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme verstärken.
- Nüchternglukose
- Lipidprofil (Blutfette)
- Gesamtcholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride
- → wichtig wegen Herz-Kreislauf-Risiko und weil GLP-1-Therapien diese Werte häufig verbessern.
- Gesamtcholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride
- Leber & Galle
- ALT, AST, GGT, AP, Bilirubin
- → erkennen Fettleber, Gallenprobleme oder Belastungen der Leber.
- Gewicht, Ernährung und Medikamente beeinflussen diese Werte deutlich.
- ALT, AST, GGT, AP, Bilirubin
- Niere & Elektrolyte
- Kreatinin, eGFR
- → zeigen die Funktion der Niere.
- Natrium, Kalium
- → wichtig bei Erbrechen und Flüssigkeitsverlust.
- Kreatinin, eGFR
- Blutbild
- Kleines Blutbild (Standard)
- Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit
- MCV/MCH/MCHC
- Leukozyten (gesamt)
- Thrombozyten
- → erkennt Blutarmut, Mangelzustände oder Infektionen.
- Großes Blutbild nur bei medizinischer Fragestellung.
- Kleines Blutbild (Standard)
- Schilddrüse
- TSH
- → Steuerhormon der Schilddrüse; zeigt an, ob es Hinweise auf eine Unter- oder Überfunktion gibt.
- fT4 (freies Thyroxin)
- → Gibt Auskunft darüber, wie viel Schilddrüsenhormon tatsächlich im Körper verfügbar ist.
- fT3 (freies Trijodthyronin)
- → Wichtig, um zu sehen, wie gut T4 in das aktive Hormon T3 umgewandelt wird; T3-Mangel kann Symptome verursachen, obwohl TSH noch normal ist.
- TPO-Antikörper
- → Zeigen an, ob eine Autoimmunerkrankung wie Hashimoto vorliegt.
- → Schilddrüsenstörungen können Müdigkeit, Erschöpfung, verlangsamten Stoffwechsel, Gewichtsschwankungen und Haarausfall verstärken.
- TSH
- Mangelparameter
- Ferritin – Eisenspeicher; niedrige Werte können Müdigkeit, Schwäche und Haarausfall verursachen.
- Vitamin B12 – relevant bei Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Schwäche oder Kribbeln in Händen/Füßen.
- Vitamin D – häufig zu niedrig; wichtig für Immunsystem, Muskelfunktion und allgemeine Belastbarkeit.
- Optional
- Harnsäure
- → schnelles Abnehmen kann Gichttrigger sein.
- Harnsäure
Regelmäßige Kontrollen während der Behandlung
Nachdem die Basiswerte zu Beginn erhoben wurden, ist es sinnvoll, ca. alle drei Monate dasselbe Laborprofil erneut zu überprüfen. So lassen sich Veränderungen im Stoffwechsel, die Wirkung des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen zuverlässig vergleichen. Bei Beschwerden, Dosisänderungen oder zusätzlichen Vorerkrankungen können kürzere Intervalle erforderlich sein.
Pankreaswerte: Lipase & Amylase – wann sinnvoll?
GLP-1-Medikamente können dazu führen, dass Lipase und Amylase leicht erhöht sind, ohne dass eine Pankreatitis vorliegt. Große Studien zeigen, dass diese Laboranstiege meistens nicht vorhersagen, ob jemand später eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bekommt.
Wichtig ist deshalb die Kombination aus Werten und Beschwerden:
- Sinnvoll bei:
- neu aufgetretenen starken Oberbauchschmerzen (gürtelförmig in den Rücken ausstrahlend)
- anhaltender Übelkeit/Erbrechen
- Fieber und starkem Krankheitsgefühl
- Weniger sinnvoll als „Routinewert“, wenn es dir gut geht und keine Beschwerden vorliegen. Hier reicht in der Regel eine klinische Beobachtung und das Monitoring anderer Organe.
Wenn der Verdacht auf eine Pankreatitis besteht, werden neben Lipase/Amylase weitere Untersuchungen (Ultraschall, ggf. CT) nötig – das entscheidet immer die Ärztin/der Arzt.
Welche Werte bei Beschwerden besonders wichtig sind
Bei bestimmten Symptomen können gezielte Laborwerte helfen, die Ursache schneller einzugrenzen. Dabei geht es nicht um Routinekontrollen, sondern um situationsbezogene Diagnostik.
1. Starke Übelkeit, Erbrechen oder Kreislaufprobleme
Diese Symptome können zu Flüssigkeitsmangel führen, der die Nieren belastet.
Daher sollten kontrolliert werden:
- Kreatinin & eGFR – zeigt an, wie gut die Nieren aktuell filtern. Bei Dehydratation kann der Wert vorübergehend schlechter werden.
- Natrium & Kalium – Elektrolyte verschieben sich schnell bei Erbrechen; Abweichungen können Müdigkeit, Herzstolpern oder Schwäche erklären.
Warum wichtig:
Unter Abnehmspritzen tritt Übelkeit häufiger auf. Rechtzeitige Kontrolle verhindert, dass ein Flüssigkeitsmangel unbemerkt die Nieren schädigt.
2. Starke Oberbauchschmerzen, Druckgefühl oder Schmerzen, die in den Rücken ziehen
Diese Beschwerden können Hinweise auf Pankreas- oder Gallenprobleme sein.
Wichtige Werte:
- Lipase & Amylase – steigen bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung typischerweise stark an. Auch leichte Erhöhungen sind unter GLP-1-Therapien möglich, ohne dass eine Entzündung vorliegt.
- ALT, AST, GGT, AP & Bilirubin – helfen bei der Abklärung von Gallenblasenproblemen, Verschlüssen oder Reizzuständen der Leber.
Warum wichtig:
GLP-1-/GIP-Medikamente können in seltenen Fällen Gallenblasenbeschwerden oder – sehr selten – eine Pankreatitis auslösen. Bei typischen Schmerzen müssen diese Werte unbedingt abgeklärt werden.
3. Ausgeprägte Müdigkeit, Haarausfall, Schwindel oder Schwächegefühl
Diese Beschwerden können auf Mängel oder eine hormonelle Dysbalance hinweisen.
Wichtige Werte:
- Kleines Blutbild – erkennt Blutarmut oder Infektzeichen.
- Ferritin – prüft den Eisenspeicher; niedrige Werte verursachen Müdigkeit, Schwäche, Schwindel und Haarausfall.
- Vitamin B12 – wichtig für Nervenfunktion und Energiehaushalt; Mangel kann Kribbeln, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche auslösen.
- Vitamin D – häufig niedriger, wichtig für Muskelkraft und Immunsystem.
- TSH + fT3 + fT4 – zeigen, ob eine Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto-Aktivität hinter den Beschwerden steckt.
Warum wichtig:
Während einer Gewichtsreduktion fallen Symptome von Mängeln oft stärker auf. Eine normale Ernährung ist unter GLP-1-Therapie nicht immer möglich, daher sind diese Werte besonders relevant.
4. Unerklärlich langsamer Gewichtsverlust oder Verdacht auf Insulinresistenz
Wenn der Gewichtsverlust trotz Therapie ausbleibt, kann eine Stoffwechselstörung dahinterstecken.
Wichtige Werte:
- Nüchternglukose & HbA1c – Basis zur Beurteilung der Glukosestabilität.
- Nüchterninsulin + HOMA-Index – sehr sinnvoll, um eine Insulinresistenz sichtbar zu machen, die im HbA1c oft nicht erkennbar ist.
Warum wichtig:
Viele Menschen nehmen Abnehmspritzen wegen Insulinresistenz oder Prädiabetes. Wird dies nicht erkannt, können Ernährung, Training und Dosierungsplan falsch eingeschätzt werden.
Wie oft sollte man Blutwerte kontrollieren?
Es gibt keinen festgelegten Standardplan nur für Abnehmspritzen. Fachgesellschaften empfehlen aber ein strukturiertes und regelmäßiges Monitoring, weil sich Stoffwechsel, Blutfette, Leber- und Nierenfunktion während der Therapie verändern können.
Grobe Orientierung (für Menschen ohne schwere Vorerkrankungen):
- Vor Beginn der Behandlung: Einmaliges Basis-Labor mit Stoffwechselwerten, Leber- und Nierenwerten, Blutbild, TSH sowie – falls sinnvoll – Vitamin-D, Ferritin und Vitamin B12. Diese Ausgangswerte sind wichtig, um spätere Veränderungen richtig zuzuordnen.
- Nach 1–3 Monaten: Kontrolle desselben Labors, um frühzeitig zu erkennen, wie Blutzucker, Blutfette, Leberwerte und Nierenfunktion auf die Therapie reagieren.
- Im weiteren Verlauf: Regelmäßige Kontrollen alle paar Monaten (z. B. alle 3 Monate), besonders wenn Gewicht, Ernährung oder Dosis sich verändern. Bei stabilen Befunden können die Intervalle verlängert werden.
Bei Vorerkrankungen: Menschen mit Diabetes, Nierenerkrankungen, Herzschwäche, Lebererkrankungen oder zusätzlicher Medikation (z. B. Statine, Entwässerungstabletten) benötigen häufig kürzere Abstände, die individuell festgelegt werden.
FAQ: Häufige Fragen zu Blutwerten unter Abnehmspritzen
Brauche ich immer Lipase und Amylase, auch wenn ich keine Beschwerden habe?
- In der Regel nicht. Leichte Enzymanstiege sind häufig und meist ohne Krankheitswert. Entscheidend ist, ob typische Beschwerden (starke Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Fieber) vorliegen. Dann sollte sofort ärztlich abgeklärt werden, inklusive Lipase/Amylase.
Wie oft sollte ich meine Blutwerte kontrollieren lassen, wenn ich mich gesund fühle?
- Sinnvoll ist, die Blutwerte nach der Basiskontrolle beim Start nach ca. 1–3 Monaten erneut zu kontrollieren und danach z.B. alle drei Monate – vor allem im ersten Jahr der Behandlung, weil sich Stoffwechsel, Blutzucker, Blutfette und Verdauung in dieser Zeit am meisten verändern. Bei Diabetes, Vorerkrankungen oder weiterer Medikation können häufigere Kontrollen sinnvoll sein – das sollte individuell festgelegt werden.
Welche Werte sind bei starker Übelkeit oder Erbrechen am wichtigsten?
- In dieser Situation stehen Nierenfunktion und Elektrolyte im Vordergrund (Kreatinin, eGFR, Natrium, Kalium), um Dehydratation und Nierenschäden rechtzeitig zu erkennen. Bei Bauchschmerzen kommen Leber- und Pankreaswerte dazu.
Verbessern Abnehmspritzen meine Cholesterinwerte automatisch?
- Viele Studien zeigen, dass GLP-1-/GIP-Therapien Cholesterin und Triglyzeride im Durchschnitt verbessern. Das gilt aber nicht für jede einzelne Person. Zudem können Lipidwerte natürlicherweise schwanken – etwa durch kurzfristige Ernährungsumstellungen, unterschiedliche Nüchternzeiten, akute Infekte, hormonelle Einflüsse oder größere Gewichtssprünge. Deshalb sind Verlaufskontrollen des Lipidprofils sinnvoll, um zu sehen, ob bei dir zusätzlich andere Maßnahmen (z. B. Ernährung, Bewegung, ggf. Statin) nötig sind.
Kann ich Blutwerte auch ohne ärztliche Begleitung machen lassen?
- Ja, man kann Laborwerte selbst bezahlen und direkt beim Labor bestimmen lassen. Fachlich sinnvoll ist das nur, wenn du weißt, warum du welche Werte bestimmst – und vor allem, wenn jemand sie fachkundig interpretiert. Blutwerte ohne ärztliche Einordnung können unnötig Angst machen oder zu falschen Schlüssen führen. Deshalbt gilt: immer nur mit ärztlicher Begleitung!
Schlussfazit
Blutwerte unter Abnehmspritzen sind kein Luxus, sondern ein wichtiges Sicherheits- und Verlaufsinstrument. Im Vordergrund stehen Stoffwechsel, Leber, Niere, Blutfette und ein Basis-Blutbild; Pankreaswerte spielen vor allem bei passenden Beschwerden eine Rolle. Studien zeigen, dass GLP-1-/GIP-Therapien viele Laborwerte eher verbessern, gleichzeitig aber seltene Komplikationen wie Gallenblasenprobleme oder Pankreatitis möglich sind. Ein klar strukturierter Laborplan – idealerweise gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt – hilft, Chancen der Therapie zu nutzen und Risiken rechtzeitig zu erkennen.
Labor-Checkliste
Blutwerte sollen immer ärztlich interpretiert werden.
Die Checkliste ist eine Orientierung, keine Aufforderung zur Selbstdiagnose.
(Für Basiskontrolle + Verlaufskontrolle)
1. Stoffwechsel & Blutzucker
- Nüchternblutzucker
- HbA1c
- HOMA-Index
2. Lipidprofil (Blutfette)
- Gesamtcholesterin
- LDL
- HDL
- Triglyzeride
3. Leber & Galle
- ALT (GPT)
- AST (GOT)
- GGT
- Alkalische Phosphatase (AP)
- Bilirubin (gesamt, optional direkt/indirekt)
4. Niere & Elektrolyte
- Kreatinin
- eGFR
- Harnstoff (optional)
- Natrium
- Kalium
5. Blutbild
(Standard: kleines Blutbild)
- Kleines Blutbild
- Erythrozyten
- Hämoglobin
- Hämatokrit
- MCV/MCH/MCHC
- Leukozyten gesamt
- Thrombozyten
(Großes Blutbild nur bei medizinischer Fragestellung)
6. Schilddrüse
- TSH
- fT3
- fT4
- TPO-Antikörper
7. Entzündung / Immunsystem
- CRP (optional)
8. Pankreas
(Nur bei Oberbauchschmerzen / Übelkeit / Erbrechen)
- Lipase
- Amylase
9. Mangelparameter
(Empfohlen bei Müdigkeit, Haarausfall, Appetitverlust, restriktiver Ernährung)
- Ferritin (Eisenspeicher)
- Vitamin B12
- Vitamin D (25-OH)
10. Optional – je nach Vorgeschichte
- Harnsäure (bei schnellem Gewichtsverlust sinnvoll)
- Elektrolyte erweitert (Magnesium, Chlorid)
- Ggf. weitere Werte nach ärztlicher Empfehlung
Quellen
• Leitlinien und Übersichtsarbeiten zur Adipositastherapie und Pharmakotherapie
→ Canadian Adult Obesity Clinical Practice Guidelines
https://obesitycanada.ca/healthcare-professionals/adult-clinical-practice-guideline
• Obesity-Workup-Empfehlungen zu Basislabor und Monitoring
→ Obesity Medications: Evidence-Based Management (NCBI)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK618375
• Sicherheits- und Monitoring-Hinweise zu Semaglutid und anderen GLP-1-Analoga
→ Safety of Semaglutide (Frontiers in Endocrinology)
https://www.frontiersin.org/journals/endocrinology/articles/10.3389/fendo.2021.645563/full
• Studien zu Lipase-/Amylase-Anstieg und Pankreatitisrisiko unter GLP-1-Therapie
→ Monitoring Patients Who Take GLP-1 RAs for Weight Loss (ECRI)
• Daten zu Lipid- und Leberverbesserung unter Tirzepatid und anderen Abnehmspritzen
→ Tirzepatide, a dual GIP/GLP-1 receptor agonist, alleviates … (PMC)
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12361993
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Medikamente wie Ozempic® oder Mounjaro® sind verschreibungspflichtig. Welche Blutwerte sinnvoll sind, muss immer individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden. Laboruntersuchungen sollten nicht zur Selbstdiagnose verwendet werden. Off-Label-Anwendungen erfolgen grundsätzlich auf eigenes Risiko und sollten nur unter fachärztlicher Begleitung erfolgen.












